Manche Weine sprechen für sich. So wie jene von Finca Bacara, einem jungen Weingut aus dem Südosten Spaniens, das sich mit stiller Konsequenz auf das konzentriert, was es am besten kann: Monastrell. In der kargen Höhenlage von Jumilla entstehen hier eigenständige Rotweine , die Charakter zeigen, statt zu blenden. Reduziert im Ausbau, sorgfältig vinifiziert und mit einer Tiefe, die sich erst im Glas ganz erschliesst.
Weinkunstwerke aus Spanien: die Finca Bacara
Finca Bacara liegt im Südosten Spaniens, in der Höhenlage von Jumilla, wo Trockenheit, Sonne und karger Boden die Reben fordern und prägen. Auf rund 900 Metern über dem Meer entsteht Wein unter teils sehr anspruchsvollen Bedingungen. Und genau das macht den Stil des Hauses aus. Das Besondere an diesem Weingut: Es konzentriert sich fast ausschliesslich auf eine Rebsorte, die in anderen Regionen kaum noch eine Rolle spielt, nämlich Monastrell. Eine Traube mit dicker Schale, wenig Wasserbedarf und grossem Potenzial, wenn man sie ernst nimmt.
Die Weine sind vegan, naturnah ausgebaut und kommen ohne Überlagerung durch Holz oder Technik aus. Stattdessen steht das im Mittelpunkt, was die Rebe selbst mitbringt: Frucht, Tiefe, Kraft und eine überraschende Eleganz. Finca Bacara wurde 2016 gegründet. Noch jung an Jahren, aber mit einer klaren Idee: Weniger ist mehr.
Wo liegt das Weingut Finca Bacara?
Finca Bacara hat ihren Sitz in Jumilla, einer geschützten Herkunftsregion im Südosten Spaniens. Das Anbaugebiet erstreckt sich zwischen den Provinzen Murcia, Albacete und Alicante – weit entfernt vom Meer, auf rund 900 Metern Höhe.
Die Weinberge liegen auf kargen Kalkstein- und Lehmböden, durchzogen von Kies und Sedimenten. Was auf den ersten Blick wie unwirtliches Terrain wirkt, ist in Wahrheit ein idealer Standort für robuste Rebsorten wie Monastrell. Die Böden speichern kaum Wasser, das Klima ist heiss und trocken und der Wind sorgt für natürliche Belüftung der Reben – perfekte Voraussetzungen für gesunde Trauben und konzentrierte Weine.
Die Höhenlage bringt starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Diese Differenz verlangsamt den Reifeprozess, fördert die Bildung komplexer Aromen und erhält gleichzeitig die Frische in der Traube. Jumilla gilt heute als eines der spannendsten Anbaugebiete Spaniens, weil hier nicht auf Masse, sondern auf Herkunft gesetzt wird. Finca Bacara nutzt dieses Potenzial mit alten Reben, schonender Bewirtschaftung und viel Respekt vor dem, was die Natur vorgibt.
Seit wann wird auf der Finca Bacara Wein angebaut?
Die Finca Bacara wurde im Jahr 2016 gegründet und zählt damit zu den jüngeren Projekten in der Region Jumilla. Was ihr an Geschichte fehlt, macht sie durch Klarheit im Konzept wett. Statt Tradition zu bewahren, wollte man von Anfang an etwas Eigenes schaffen: Weine, die modern gedacht sind, aber tief mit dem Ort verbunden bleiben.
Im Mittelpunkt stand von Beginn an die Rebsorte Monastrell. Viele Weinberge, die heute zur Finca gehören, wurden bereits Jahrzehnte zuvor mit alten, tief wurzelnden Rebstöcken, die den trockenen Bedingungen trotzen, bepflanzt.
Die Gründer verstanden schnell, dass Jumilla mehr kann, als es sein Ruf lange vermuten liess. Also bauten sie auf wenige Rebsorten, wenige technische Eingriffe und kein Blendwerk. Nur das, was die Rebe und der Boden hergeben.
Welche Rebsorten werden angebaut?
Das Herzstück der Finca Bacara ist die Rebsorte Monastrell. Sie nimmt nicht nur den grössten Teil der Rebfläche ein, sondern prägt auch den Stil des gesamten Sortiments. Die Traube stammt ursprünglich aus Südspanien und ist ideal an das Klima von Jumilla angepasst: hitzeresistent, genügsam, mit dicker Schale und tiefem Wurzelwerk.
Monastrell ergibt dunkle, konzentrierte Rotweine, die viel Fruchtigkeit, Struktur und Charakter mitbringen. Hier zeigt sie sich je nach Ausbau, Jahrgang und Lage mal saftig und zugänglich, mal komplex und tiefgründig.
Neben Monastrell spielt auch Garnacha eine kleinere Rolle. Die Rebsorte wird punktuell eingesetzt und ergänzt das Portfolio mit einem weicheren, runderen Stil. Die Reben stammen grösstenteils von alten Pflanzungen, deren Erträge niedrig, aber aromatisch ausdrucksstark sind.
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Finca Bacara steht für eine neue Generation spanischer Winzer, die bewusst reduziert arbeiten und der Rebsorte Monastrell zu neuer Präsenz verhelfen. Die Weine sind klar im Ausdruck, sorgfältig vinifiziert und geprägt von ihrer Herkunft.
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The Code fällt bereits durch seine tiefdunkle Farbe auf. Im Bouquet zeigt er Aromen von schwarzen Beeren, Kirschen, Pflaumen und einer feinen Röstnote. Am Gaumen wirkt er dicht und harmonisch, mit weichem Antrunk und gut eingebundener Kraft. Ein idealer Begleiter zu Wildgerichten, dunklem Fleisch oder Hartkäse und ein Wein, der auch solo überzeugt.
Traubensorte
Monastrell
Alkoholgehalt
14.5% Vol.
Geniessen bis
2028
Passt zu
dunklem Fleisch, Geflügel, Sossengerichten, Wildgerichten, Hartkäse
Was zeichnet Finca Bacara Weine aus?
Die Weine von Finca Bacara leben von der Klarheit ihrer Herkunft. Sie sind geprägt vom Klima der Hochebene, vom kargen Boden und vor allem von der Rebsorte Monastrell. Im Glas zeigen sie eine dichte Farbe, eine aromatische Tiefe und eine spürbare Struktur.
Typisch sind Noten von reifen dunklen Früchten, Kirsche, Brombeere, oft begleitet von Lakritze, Röstaromen oder einer feinen Würze. Am Gaumen zeigen sie Kraft und Ausgewogenheit, mit reifen Tanninen und guter Länge. Die Weine sind trocken, konzentriert, aber nie überladen und behalten trotz ihres Volumens immer eine gewisse Frische.
Kulinarisch lassen sie sich vielseitig einsetzen: zu rotem Fleisch, Wild, kräftigen Reisgerichten oder würzigem Hartkäse. Auch zu gegrilltem Thunfisch oder Pilzgerichten passen sie hervorragend.